Führen in Teilzeit

Familie – Karriere – Gleichstellung

Teilzeitarbeit unter Führungskräften ist selten. Gerade einmal fünf Prozent arbeiten weniger als 30 Stunden. In den meisten Unternehmen sind Führungskräfte in Vollzeit, mit langen Arbeitszeiten und ohne familiäre Verpflichtungen noch immer das vorherrschende Füh- rungsmodell. Das bedeutet insbesondere für Frauen, die aufgrund von Kinder- und/oder Angehörigenbetreuung in Teilzeit beschäftigt sind, ein Karrierehindernis. Letztlich hat dies nicht nur Auswirkungen auf eine geringere Bezahlung der Frauen, sondern auch Unternehmen selbst „verzichten“ sozusagen freiwillig auf potentiell geeignete Führungskräfte.

Dabei wollen aber insbesondere junge Nachwuchskräfte – die Führungskräfte von morgen – flexibler arbeiten und wünschen sich eine bessere Work-Life-Balance in Führungspositionen.

Dass Führung auch in Teilzeitmodellen möglich ist, zeigen viele unterschiedliche Beispiele. Wir möchten Ihnen diese und andere Facetten des Themas näherbringen und mit Ihnen diskutieren.

Inhalte:

  • Führen in Teilzeit – eine Bestandsaufnahme ƒ
  • Was hat Führen in Teilzeit mit Gleichstellung zu tun?
  • Wieso Firmen sich mit diesem Thema beschäftigen sollten
  • Umsetzungsmöglichkeiten und Good-Practice-Beispiele

Angebotsnummer: 1905 (zur Anmeldung)
Datum: 15.11.2017
Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Anmeldung: bis zum 01.11.2017
Ort: Sandwiese / Hotel • Restaurant • Weingut, Fahrweg 19, 67550 Worms

Zielgruppe: Geschäftsführung, Personalverantwortliche, Führungskräfte, Betriebsrät*innen und engagierte Arbeitnehmer*innen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Referent*innen:

  • Sabine Vorberg (Director HR & Organizational Development, Eckes-Granini Group GmbH)
  • Werner Gut (Leiter des Fachbereichs Personaldienste, Stuttgarter Straßenbahnen AG)

Leistung: Informationsveranstaltung und Austausch (inkl. Getränke und Imbiss)

Förderung:

Gefördert im Rahmen des Projektes „Dialog Entgeltgleichheit – Über eine dialogorientierte (Neu-)Bewertung von Arbeit zur Entgeltgleichheit“ durch das Ministerium für Familie,
Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP (MFFJIV), das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur RLP (MWWK) sowie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF).